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Projekt „Bionik“

Bionik

Jedes Jahr dürfen sich die Vorschüler ein Thema auswählen, mit dem wir uns bei dem Wettbewerb „Kinder in der Welt der Technik?!“ vom Bildungswerk der Bayrischen Wirtschaft bewerben. Heuer beschäftigte uns das Thema „Bionik“. Was ist das denn? Da sind sogar einige Eltern ins Schwitzen gekommen. Doch wir wissen das jetzt: Es besteht aus den Worten:

BIO (Biologie)    =             alles über die Natur

(Techn) NIK       =             alles über die Technik

Kurz zusammengefasst: Wir lernen von der Natur für die Technik!!!

Da gibt es viele Beispiele, die ihr selbst gefunden habt, wie die Schwimmflossen von der Ente, der Lotuseffekt von der Lotusblume, die Schraube von den Jahresringen eines Baumes und vieles mehr.

Etwas genauer beschäftigte uns der Klettverschluss (siehe extra Bericht).

Dann war Euer Wunsch sich näher mit dem Thema „Fliegen wie ein Vogel“ und „Flugzeugen“ zu beschäftigen. Dieser wurde selbstverständlich erfüllt. Wir sammelten viel Wissen über das Fliegen. Mit diesen Erkenntnissen bewarben wir uns beim oben genannten Wettbewerb.

Wir fragten die Eltern, schauten Bücher und DVD’s an, liehen uns Bücher von der Bücherei aus und stöberten im Internet, fragten Experten wie Norbert Medl vom Modellflugverein Nennslingen und machten viele Experimente, wie das Fliegen funktioniert.

Dabei fanden wir heraus, dass Otto Lilienthal sich das Fliegen von den Vögeln abgeguckt hatte. Er machte genaue Aufzeichnungen wie sich die Flügel beim Fliegen bewegen, fotografierte diese und baute dann erste Flugzeuge nach, die er dann ausprobierte. Leider kam er bei einem seiner Flugversuche ums Leben. Doch die Gebrüder Wilbur und Orwell Wright führten die Wissenschaft des Fliegens weiter. Außerdem haben wir herausgefunden, dass der Weißkopfseeadler der Vogel mit der größten Spannweite ist. Wir entdeckten in einem Buch auch eine Landebahn aus der Vogelperspektive, die uns beeindruckt hat. Jeder erzählte auch seine eigenen Erfahrungen mit dem Fliegen. Das hat uns alles so fasziniert, dass wir ein Plakat gestalteten. Dieses nahmen wir gleich zum Projekttag mit den Erst- und Zweitklässlern und den Hortkindern in der Schule mit, wo wir mit Hilfe von Lernwerkstätten zu wahren Forschern und Entdecker wurden. Durch Ausprobieren fanden wir ganz vieles selbst heraus. Die Schulkinder halfen uns Vorschulkindern, weil wir manches nicht lesen konnten. Aber gemeinsam waren wir stark!

Auch durch viele Experimente gewannen wir neue Erkenntnisse, warum ein Flugzeug fliegen kann wie ein Vogel:

Wir experimentierten mit geblasener Luft und mit einem Fön, wie die Luft das Blatt bewegt und hatten vor allem das Erkenntnis: Die Luftströmung, aus welcher Richtung und wie stark die Luft um ein Blatt weht, ist entscheidend für den Flug.

Also machten wir auch noch Lernwerkstätten und Experimente rund um die Luftströmung, wo die Schubkraft und der Auftrieb anschaulich gemacht wurden, die für das Fliegen verantwortlich sind. Ohne Auftrieb und Schubkraft geht nix J

Außerdem bastelten wir verschiedene Papierflieger, die unterschiedliches Flugverhalten haben.

Ein Höhepunkt unseres Projekts war der Ausflug in die Thalach-Auen, wo uns Norbert Medl seine Modellflugzeuge vorführte und zeigte. Er ist ein Freund von Tobias Meyer und als er ihn fragte, sagte er sofort zu, uns etwas mehr zu zeigen. Wir durften sogar steuern und waren fasziniert vom Fliegen! (siehe extra Bericht)

Nun sind wir gespannt und warten, ob wir einen Preis gewonnen haben!

Auf jeden Fall hat sich das Projekt gelohnt, weil wir jetzt die Flug-Experten sind, uns alles selbst erarbeitet haben und uns ganz toll auskennen!

 

 

 

 

 

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